Meine wichtigsten Learnings aus einem Jahr Selbstständigkeit.

Meine wichtigsten Learnings aus dem letztem Jahr:

#1 Feedback annehmen, geniessen & Erfolge feiern

Das alte Dilemma gerade auch von uns Frauen*. Anstatt positive Rückmeldungen wertzuschätzen und sie zu genießen, such doch so manche von uns* immer wieder Ausreden, warum das alles Glücksache ist oder zweifeln an bestärkenden Worten anderer.

Ich habe gelernt, wenn ich nach Feedback fragen, dann nehme ich es ernst und schätze es wert.

Wie heißt es schön, 1000 positive Rückmeldungen sind nichts im Vergleich zu einer negativen Rückmeldung.

Das ist der absolute Bockmist! In meinem letzten Jahr durfte und musste ich lernen positives Feedback/ positive Rückmeldungen anzunehmen und einfach DANKE zu sagen.

Jedes Feedback ist für mich ein großer Schatz. Das positive Feedback nehme ich gern an und Kritik sehe ich als Chance daraus zu lernen.

Kritik anzunehmen, heißt auch sie willkommen zu heißen und daraus zu lernen. Und es heißt eben nicht alles nicht alles in Frage zu stellen und sich und die eigene Arbeit abzuwerten.

#2 Flexibilität braucht Struktur

Ich behaupte von mir das ich sehr flexibel bin und mich schnell auf Gegebenheiten gut einlassen kann. Dennoch habe ich in dem letzten Jahr gelernt, das ein gewisses Mass an Struktur meine Flexibilität erleichtert. Tief in meinem Inneren war mir das auch schon sehr klar. Aber im letzten Jahr ist es mir bewußt geworden. Ein Prinzip nach dem ich schon länger arbeite ist sozusagen an die Oberfläche gerückt, es ist mir bewußt geworden. Wenn ich z.B. gut vorbereitet bin und ausreichend Zeit für eben diese Vorbereitung einplane, kann ich viel freier und flexibler in meinen Entscheidungen sein und auch Pläne schnell mal über Board werfen und kreativ und flexibel agieren.

#3 Die Welt geht nicht zu Grunde, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft

Eben! Die Welt dreht sich auch morgen noch weiter. Es ist immer gut einen Plan B in der Tasche zu haben und darauf zu vertrauen das alles gut wird.

#4 Ich bin gut so wie ich bin.

Ja, im letztem Jahr kamen auch oft Zweifel auf. Diese Zweifel anzunehmen und sich nicht vom Weg abringen zu lassen war und ist nicht immer leicht. Mir hilft in solchen Momenten, mich ganz auf mich zu konzentrieren, denn tief im Inneren weiß ich: ich bin genau gut so wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Dieses Prinzip versuche ich auch meinen Kursteilnehmerinnen mit auf den Weg zu geben.

#5 Atmen / Pausen sind wichtig.

Um kreativ und professionell arbeiten zu können muss ich Pausen einlegen. Da ich eher zu den Menschen gehöre, die sich schnell für eine Sache begeistern können und ganz viel auf einmal erledigen will oder es eben nie schnell genug gehen kann, musste ich mich regelmäßig dazu zwingen Pausen einzulegen und Däumchen zu drehen, um so wieder neue Energie zu tanken. Ich musste lernen, nur wenn ich mich selbst gut um mich kümmere kann ich auch einen guten Kurs abliefern und ganz da zu sein.

Ich atme jetzt noch einmal tief durch, gönnen mir eine Pause und freue mich auf das nächste Jahr und all die besonderen Momente.

Meine Highlights aus dem letzten Jahr findest du hier: Meine Highlights.

Aline

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